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Beim Network-Marketing, auch Multi-Level-Marketing (MLM) oder Strukturvertrieb genannt, arbeiten Sie als selbstständiger Verkäufer: über das Internet und per Telefon, sehr selten auch im persönlichen Kontakt mit Kunden.

Große Firmen wie Coca-Cola, Microsoft, IBM, Bosch oder Visa nutzen diesen Vertriebsweg. Die Palette der Produkte reicht von Kosmetik-Artikeln über Handy-Verträge, Haushaltswaren, Kreditkarten, Software, Finanzdienstleistungen und Reisen bis zur Tiernahrung. Eine Abwandlung ist, die Waren lediglich zu empfehlen.

Bewerben Sie sich einfach über die Kontaktformulare auf den Homepages der Firmen oder rufen Sie dort an.

Zusätzlich zu Ihrem eigenen Geschäft können Sie sich ein Netzwerk an Partnern aufbauen, die Sie den Herstellern der Produkte vermitteln und die dann ebenfalls als Verkäufer arbeiten.

Sie bekommen dann nicht nur Provisionen für Waren, die Sie selbst verkaufen, sondern verdienen mit am Umsatz Ihrer Geschäftspartner.

Verdienst
Die Verdienstmöglichkeiten sind sehr unterschiedlich. Meist zahlen die Unternehmen ein Erfolgshonorar. Sie erhalten nur Geld, wenn Sie ein Produkt wirklich verkaufen. Das kann gerade zu Beginn schwierig sein, wenn Sie erst einmal wenige Menschen von den beworbenen Produkten überzeugen können. Mit der Zeit werden Ihre Verkaufsstrategien aber reichere Früchte tragen.

Überdies gibt es Unternehmen, die Ihnen unabhängig von Ihrem Erfolg ein Grundhonorar zahlen. Als Internet-Verkäufer können Sie durchaus gutes Geld verdienen.

Rund ein Viertel aller Verkäufer verdienen als Selbstständige mehr als 2.000 Euro brutto im Monat.

 

Anbieter

  • Wenden Sie sich an große Firmen wie zum Beispiel ForeverLiving, Coca-Cola, Bosch oder Siemens.
  • Möchten Sie Kosmetik oder Produkte aus den Branchen Gesundheit und Ernährung vertreiben, ist FLP (www.nebenjob.flpg.de/) der Ansprechpartner. Das Unternehmen bietet Ihnen Schulungen oder Weiterbildungen an, die Sie auf Ihre zukünftige Tätigkeit vorbereiten.
  • Direktvertrieb übers Internet auf www.nebenjob.ibnc.de
  • Voenix (www.voenix-online.de) sucht Verkäufer für DVD- und Audiosysteme, Wellnessprodukte sowie Handyverträge.
  • Haben Sie eine eigene Homepage, können Sie über diese recht bequem Domains oder DSL-Verträge verkaufen. Seriöse und bekannte Anbieter sind Ly­cos (www.partnershop.de) und 1&1 Profiseller (www.profiseller.de). Von Ihrer eigenen Homepage aus verweisen Sie auf die Angebote dieser Firmen.

 

Achtung: Schwarze Schafe
Im Multi-Level-Marketing tummeln sich viele schwarze Schafe. Vorsicht ist geboten, wenn unklar bleibt, welche Arbeit Sie genau machen sollen, und wenn Ihnen ein unrealistisch hoher Verdienst versprochen wird, zum Beispiel ein Betrag von mehr als 10.000 Euro im Monat.

Unseriöse Anbieter geben oft keine Daten von sich preis, zum Beispiel ihren Firmensitz oder eine Postanschrift.
Zahlen Sie niemals im Voraus Schulungsgebühren, Materialkosten oder Aufnahmegebühren. Nehmen Sie Abstand von Firmen, denen das Anwerben neuer Vertriebsleute mehr wert ist als der Verkauf der Produkte oder Dienstleistungen.

Dies ist das so genannte Schneeballsystem: Ist es für Ihren Verdienst wichtiger, dass sie neue Mitarbeiter gewinnen, als dass Sie möglichst viel verkaufen, ist die Grenze zum Unseriösen überschritten.

Das Schneeballsystem ist verboten und wird mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft.

 

Tipp: Eine Liste mit einschlägig bekannten unseriösen Anbietern gibt es bei der Verbraucherzentrale Hamburg unter der Adresse www.vzhh.de

 

 

 

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Grundsätzlich:

Alle Hinweise die Sie hier finden, wurden gewissenhaft recherchiert und zusammengetragen.
Wenn Sie weitere und/oder bessere Informationen haben, oder feststellen das etwas falsch ist, dann schicken Sie mir bitte eine eMail.
Vielen Dank

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